Spenden – Hilfe für Afrika

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Kinder warten auf Hilfe!

Spenden – Hilfe für Afrika

Stand: 02.03.2017 15:01 Uhr

Bündnis Entwicklung Hilft und Ärzte der Welt

rufen mit folgenden Konten zu Spenden auf:

Bündnis Entwicklung Hilft
DE29 100 20 5000 100 20 5000
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: ARD Hungerkrisen
www.entwicklung-hilft.de

Bündnis Entwicklung Hilft ist der Zusammenschluss der deutschen Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes, Welthungerhilfe sowie German Doctors und Plan International.

Ärzte der Welt e.V.
IBAN DE06 1203 0000 1004 3336 60
BIC BYLADEM1001
Deutsche Kreditbank (DKB)
Stichwort: Afrika
www.aerztederwelt.org

 

 

Quelle: http://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenkonten-113.html

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Hartz-IV: Kinder leiden unter Mangelernährung

Hartz-IV: Kinder leiden unter Mangelernährung

Circa 2,5 Millionen Kinder in Deutschland leiden unter Armut – besonders betroffen sind Kinder, die von Hartz-IV leben müssen.

Armut – ungesund oder Hunger
Armut heißt Mangel, auch in der Ernährung. Jedes fünfte Kind isst morgens kein Frühstück. Andere arme Kinder greifen zu ungesundem Essen wie Chips oder extrem zuckerhaltigen Softdrinks.

Mangelernährung - 2016 Foto und Bilder © Pastor Peter Stanic

Mangelernährung – ungesund oder Hunger

Wozu führt Mangelernährung?
Wer unter Mangelernährung leidet, fühlt sich chronisch müde und schlapp. Die Betroffenen sind anfällig für Krankheiten; sie leiden häufig unter Erkältungen, grippalen Infekten, sie frösteln und neigen zu Schwindelanfällen. Sie verlieren anfangs an Gewicht, weil der Körper die nötigen Nährstoffe aus den eigenen Ressourcen zieht. Die Haut trocknet aus, die Muskeln schrumpfen, und der Magen entzündet sich.

Mangelernährung bedeutet für Kinder vor allem aber Probleme beim Wachstum. Gesundes Essen hilft gegen eine solche Mangelernährung, zum Beispiel ein Apfel zwischendurch oder ein Joghurt.

Folgen für das Leben
Kinder, die Hunger leiden, können sich kaum konzentrieren und zeigen wenig Interesse am Lernen. Das bestätigen die Neurowissenschaften: Unser Gehirn drängt darauf, zuerst die elementaren Bedürfnisse zu erfüllen – ein voller Magen steht an erster Stelle, dann kommt die geistige Arbeit.

Kinder, die zu Hause frühstücken, sind in allen Aufgaben besser, die geistige Anstrengung voraussetzen; Kinder mit Hunger schließen beim Lesen und Rechnen schlechter ab, sie machen viele Fehler und ihr Kurzzeitgedächtnis funktioniert miserabel. Der Hunger beschädigt also schon in der Grundschule die Bildungschancen der Kinder. (Dr. Utz Anhalt)

 

 

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Quelle: Hartz-IV: Kinder leiden unter Mangelernährung




WINTER: PEOPLE IN NEED – YOU CAN DO TO HELP

PEOPLE IN NEED!

Help for people in difficult life!

Help for people in difficult life!

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PLEASE SUPPORT ME EVEN WITH A CHARITABLE WORK!

This year our motto: humanity for needy people.

For the coming Christmas we collect for the first time donations for people in need of help and assistance.

People homeless, ill or old. They all need care and support. 

homeless-740120

Hungry

We need help now, the winter is coming

Homeless people

Homeless people

The amount of your donation, you define yourself, every cent counts!

 

Help us to help. Donate now!

Help us to help us

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Thank you!

They thus make a really important contribution, so that we humans can accompany in difficult life situations.  Reverend Peter Stanic-Wuttke

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SCHNELLE HILFE – QUICK HELP

 

 

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Kinderzuschlag statt Hartz IV: Kaum erreichbar – Pressemitteilung

Kinderzuschlag statt Hartz IV: Kaum erreichbar

27.08.2016

Einen Kinderzuschlag erhalten Eltern, deren Einkommen zu wenig ist, um über das Existenzminimum zu gelangen. Mit dem Kinderzuschlag kann auch ein Hartz IV Bezug verhindert werden. Laut einer kleinen Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung beziehen aber nur ein Bruchteil der Berechtigten den Kinderzuschlag.

Einen Kinderzuschlag erhalten Eltern, deren Einkommen zu wenig ist, um über das Existenzminimum zu gelangen.

Kinderzuschlag statt Hartz IV – 2016 Foto und Bilder © Pastor Peter Stanic

 

Laut Auswertungen des Fraunhofer-Instituts würde der Kinderzuschlag nur von etwa 30 Prozent der Anspruchsberechtigten genutzt. Auf der anderen Seite aber würden 66 Prozent der Anträge abgelehnt. Laut der Experten sei dies möglicherweise eine Folge der komplizierten und engen Anspruchsvorraussetzungen. Im Juni bezogen 55.215 Familien für insgesamt 153.537 Kinder den Kinderzuschlag; knapp 20.000 Familien davon haben drei und mehr Kinder. Der Kinderzuschlag wird an Familien gezahlt, die zu viel verdienen, um Hartz IV zu bekommen,

Seit Juli 2016 wurde der Zuschlag von 140 auf maximal 160 Euro je Kinderhöht. „Wenn nur 30 Prozent der Berechtigten den Kinderzuschlag nutzen, ist dies ein Armutszeugnis, was die Bekämpfung der Kinderarmut anbelangt. Da hilft auch eine Erhöhung des Zuschlags nicht. Das Ziel muss 100 Prozent lauten“, sagte die kinder- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Franziska Brantner, der Zeitung „Welt“.

Der Kinderzuschlag sollte nach Ansicht der Grünen unbedingt reformiert werden. Doch die Regierung schiebe das Problem vor sich her. „Mangelndes Wissen über diese Leistung, ein kompliziertes Antragswesen, ein abruptes Ende der gesamten Unterstützung, wenn auch nur ein Euro mehr verdient wird – es gibt viele Gründe, warum 70 Prozent der Anspruchsberechtigten den Kinderzuschlag nicht nutzen“, so Brantner. Der Kinderzuschlag gehöre deshalb „dringend von Grund auf reformiert“.

Eine mögliche Reform sei, dass arme Familien das Geld automatisch von der Familienkasse bekommen. Zudem solle der Bezug sanft, anstatt abrupt enden. So soll verhindert werden, dass kein negativer Anreiz entsteht. (sb)

 

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Quelle: Kinderzuschlag statt Hartz IV: Kaum erreichbar

 

 




3 Eiskugeln teurer als der Hartz-4-Kindertagessatz

3 Eiskugeln teurer als der Hartz-4-Kindertagessatz

Drei Kugeln Eis aus der Eisdiele sind teurer als der Hartz IV Tagessatz für Essen und Trinken von ca 2,79 EUR, mit dem Kinder unter 6 Jahren, die in Bedarfsgemeinschaften leben, auskommen müssen. Drei Eisbällchen kosten beispielsweise in Friedberg / Hessen, 3,30 Euro also pro Bällchen 1,10 Euro. Werner Schulz von der Unabhängigen Gemeinschaft gegen die Agenda 2010 Hessen fordert eine sofortige Rückabwicklung der Agenda 2010.

Hartz IV

3 Eiskugeln teurer als der Hartz-4-Kindertagessatz

„Das nenne ich dann mal Armut per Gesetz“, mahnt Werner Schulz. Wer sich heute bei den warmen Temperaturen ein leckeres Eis gönnt, solle daran denken. Kinder, die von einem Hartz IV Satz leben müssen, müssen entweder den ganzen Tag hungern, um ein Eis zu essen, oder, wie es leider oft ist, darauf verzichten. Wir brauchen nicht mehr Mitarbeiter für die Jobcenter oder sonstige Maßnahmen ,wie aktuell von Parteien gefordert, sondern eine Rückabwicklung dieser Armut und Bevormundung, auch Hartz IV genannt.

Wie sich die einzelnen Regelbedarfe zusammen setzen, können sie unter www.gegen-hartz.de/hartzivregelleistung.html erfahren. Von vielen Experten werden die Regelleistungen als ungenügend und verfassungswidrig eingestuft, weil sie die tatsächlichen Bedarfe nicht beachten. (pm)

 

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Quelle: 3 Eiskugeln teurer als der Hartz-4-Kindertagessatz




Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Familiengeld | Pressemitteilung 

FRANKFURTER RUNDSCHAU

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Familiengeld

18.07.2016 – 16:42

Frankfurt (ots) – Kinder und Vollzeit im Job – das geht für viele junge Eltern nicht gut zusammen.

Kinder und Vollzeit im Job - das geht für viele junge Eltern nicht gut zusammen. - 2016 Foto und Bilder © Pastor Peter Stanic

Kinder und Vollzeit im Job – 2016 Foto und Bilder © Pastor Peter Stanic

 

Klar wollen sie arbeiten und ihre Karrierechancen nicht beerdigen. Aber sie wollen dabei noch genug Zeit haben, ihre Kinder nicht nur morgens in die Kita und abends ins Bett zu bringen, sondern sie in ihren ersten Lebensjahren tatsächlich zu begleiten. Diesen Wunsch äußern übrigens Männer und Frauen gleichermaßen. Doch die Lösung sieht je nach Geschlecht völlig unterschiedlich aus. Angesichts der Tatsache, dass Kinder das Armutsrisiko erhöhen, wird knallhart kalkuliert: Auf einen Teil des Einkommens verzichtet der, der weniger bekommt – meist die Frau. Hier setzt Schwesigs Entwurf zum Familiengeld an. Es ist ein guter Plan, der es wert wäre, ernsthaft diskutiert und verfolgt zu werden. Blöd nur, dass die Tatsache, dass er nach den Koalitionsverhandlungen sang- und klanglos in der Versenkung verschwand und nun zum Wahlkampf hervorgeholt wird, genau das kaum erhoffen lässt.

 

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Quelle: Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Familiengeld | Pressemitteilung Frankfurter Rundschau




Kein Miet-Zuschuss für Kinder von Ex-Partnern – Pressemitteilung

Kein Miet-Zuschuss für Kinder von Ex-Partnern

25.05.2016

Hartz IV Beziehende bekommen keinen Zuschuss, wenn der Betroffene eine größere Wohnung mietet, um das Kind des Ex-Partners zu beherbergen. Das gilt vor allem, wenn der / die Wohnungsinhaber / kein rechtliches oder leibliches Elternteil ist. So entschied das Sozialgericht Berlin.

Hartz IV Beziehende

Kein Miet-Zuschuss

Im verhandelten Fall ging es um zwei Frauen, die gemeinsam mit einem Kind in einer 4-Zimmer-Wohnung auf 97 Quadratmetern für 774 Euro warm lebten. Das Jobcenter zahlte ab Juli 2013 nur 603 Euro mit der Begründung, die Miete sei zu hoch.

Die Frauen klagten, da es sich um einen Vier-Personen-Haushalt handele. Jedes zweite Wochenende sowie drei Tage die Woche käme die fünfjährige Tochter der einen Bewohnerin zu Besuch.

Das Sozialgericht Berlin entschied jedoch, es handele sich um einen Drei-Personen-Haushalt. Höherer Mietzuschuss würde nur gewährt, wenn die Frau ein verfassungsgerichtlich festgelegtes Umgangsrecht als Elternteil habe. Das Geschlecht spiele dabei eine Rolle, sondern die biologische Verwandtschaft oder eine juristische Elternschaft, zum Beispiel eine Adoption. Soziale Elternschaft reiche nicht für einen Mietzuschuss – auch bei einem Umgangsrecht. (ua)

 

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Quelle: Kein Miet-Zuschuss für Kinder von Ex-Partnern




Aktive Abwehr – Zum Schutz vor Allergien: Kinder sollten möglichst vielfältig essen – Pressemitteilung

Aktive Abwehr – Zum Schutz vor Allergien: Kinder sollten möglichst vielfältig essen

Kinderernährung

Frühstück, Mittag, Abendbrot

Baierbrunn (ots) – Ob Nüsse, Milch oder Getreide – zum Schutz vor Allergien ist bei Kindern ein früher Kontakt mit möglichst unterschiedlichen Lebensmitteln und Stoffen wichtig. Während Ärzte früher dazu rieten, gefährdete Kinder von häufigen Allergenen fernzuhalten, empfehlen sie laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ jetzt das Gegenteil. „Je vielfältiger ein Kind isst, desto besser“, sagt der Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der TU München, Professor Thilo Biedermann. Im vergangenen Jahr veröffentlichten britische Forscher eine Studie: Kinder, die in den ersten Lebensjahren keine Erdnüsse aßen, reagierten später siebenmal so oft allergisch auf diese. Untersuchungen zufolge haben heute etwa 30 Prozent der Deutschen mit Allergien zu kämpfen, bei den 20- bis 40-Jährigen sogar 40 Prozent. Grundsätzlich gilt: Wer bemerkt, dass er in bestimmten Situationen mit Beschwerden reagiert, sollte keine Selbstdiagnose stellen. Denn hinter dem Unwohlsein steckt oft ein anderes Problem. „Viele meiden Nahrungsmittel völlig umsonst“, sagt Professor Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden.

Quelle: Aktive Abwehr – Zum Schutz vor Allergien: Kinder sollten möglichst vielfältig essen | Pressemitteilung Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau




Abenteuerspielplatz Natur – Pressemitteilung

Abenteuerspielplatz Natur – Damit ihre Kinder von Naturerlebnissen profitieren, sollten sich Eltern ruhig mal zurückhalten

03.04.2016

Abenteuerspielplatz Natur

Baby und Familie 4/2016

 

Baby und Familie 4/2016

Quelle: „obs/Wort & Bild Verlag – Baby und Familie“

 

Baierbrunn (ots) – Auf einem Baumstamm balancieren, über einen Bach springen, auf einen Baum klettern – Eltern sollten es ihren Kindern ermöglichen, sich in der Natur Herausforderungen zu suchen und sich diesen zu stellen. „Als Eltern muss man sich da manchmal sehr zurückhalten, aber es lohnt sich“, sagt Armin Lude, Biologe und Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Denn jede gemeisterte Herausforderung stärke das Selbstvertrauen. „Natürlich muss man bei echten Gefahren eingreifen. Aber ein Wagnis sollte man unterstützen“, rät der Experte. Ähnlich äußert sich die Nürnberger Naturpädagogin Caroline Holch: „Wenn die Fünfjährige etwa auf einen Baum klettern möchte, ist es besser, sie anfangs anzuleiten und Tipps zu geben wie ‚Halte dich gut fest‘ oder ‚Teste mal, ob der Ast dick genug ist‘, statt panisch zu rufen: ‚Oh, das ist viel zu hoch! Komm sofort herunter!'“ Etliche Studien zeigen, wie gut Kindern das Spielen im Freien tut. So bewegen sie sich draußen mehr als drinnen, was die Motorik fördert. Auch Sprachvermögen, Konzentration und Sozialkompetenz profitieren. „Draußen bieten sich vielfältige Lernerfahrungen“, so Lude. Kinder erleben sich als aktive Wesen, können nach Lust und Interesse probieren und erforschen. „Anders als auf dem Spielplatz oder im Kinderzimmer sind die Gegenstände weniger festgelegt und laden zum kreativen Umgang ein“, sagt der Experte.

 

Quelle: Abenteuerspielplatz Natur – Damit ihre Kinder von Naturerlebnissen profitieren, sollten sich Eltern ruhig mal zurückhalten | Pressemitteilung Wort & Bild Verlag – Baby und Familie

 

Der Gesundheitswert




Jobcenter verhindert Förderung von Kindern – Pressemitteilung

Jobcenter verhindert Förderung von Kindern

Wie das Jobcenter Remscheid Förderung verhindert

03.04.2016

In jeder Talkshow wird es beschworen, Chancengleichheit und Bildung seien die Grundpfeiler, um gegen Armut in unserer Gesellschaft vorzugehen. Doch wenn es Vereine wie Teckids e.V. gibt, die auch Kindern aus Hartz IV Familien spezielle Lern-, Freizeit-, und Förderangebote unterbreiten, scheitern diese, weil Jobcenter dazu angehalten sind, so wenig wie möglich zu gewähren. Dabei hatte das Bundesverfassungsgericht beschworen, dass die nicht vorhandene Förderung für Kinder aus Hartz IV- Familien leistungsunterdeckt und daher verfassungswidrig sind.

Wie das Jobcenter Remscheid Förderung verhindert

Leistungsunterdeckt und daher verfassungswidrig !

Das daraufhin gestrickte Bildungs- und Teilhabe war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn die versprochenen Leistungen gab es nur, wenn ein kompliziertes Antragswesen vollzogen wurde. Und auch dann bewilligen die hörigen Jobcenter zu wenig oder überhaupt keine Leistungen, um die Bildung von Kindern zu fördern. Das Jobcenter Remscheid ist so eine Behörde, die es den Leistungsberechtigten und dem Verein besonders schwer machen. Der Verein machte nun aus Protest einige Fälle (mit geänderten Namen) öffentlich, um aufzuzeigen, wie schwierig es ist, Kinder zu fördern.

 

Marius, 11 Jahre, nahm im Sommer 2014 an den FrogLabs in Sankt Augustin teil, Teilnehmerbeitrag 50 €. Die Mutter beantragte die Übernahme aus den oben genannten Leistungen. Es war belegt, dass Marius noch ausreichend Mittel für das Kalenderjahr zustanden. Der Antrag wurde verschleppt, und zwar bis ins neue Jahr. Die Mutter war mit der Situation und anderen Schikanen des Jobcenters derartig überfordert, dass sie auf unsere Schreiben nicht mehr reagierte. Beim Jobcenter selber verweigerte man uns aus Datenschutzgründen die Auskunft. Nach langer interner Diskussion und Rücksprache mit der Schule als Berater entschieden wir uns, das gerichtliche Mahnverfahren gegen die Mutter einzuleiten, um letztenendes das Jobcenter als Drittschuldner zur Zahlung zu verpflichten. Das Jobcenter bezahlte im Juli 2015 den ursprünglichen Teilnehmerbeitrag, jedoch so, als sei der Antrag neu. Der Etat des Kindes von 2014 verfiel, die Freizeit wurde vom Etat für das Jahr 2015 agezogen. Die Mahnkosten wurden nicht übernommen. Auch der gesetzlichen Auskunftspflicht aus dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss kam das Jobcenter nie nach. Aufgrund der Aussichtslosigkeit haben wir der Familie die Mahnkosten erlassen und haben so von den ursprünglichen 50 € etwas mehr als 2 € erhalten. Darüberhinaus schämt sich die Mutter für den Ablauf der Geschichte, so dass das Kind nun nicht mehr an Freizeiten teilnehmen wird. Marius selber wurde um mindestens 50 € betrogen, da der Etat 2014 verfallen musste.

Janina, 13 Jahre, nahm im Sommer 2015 an den FrogLabs teil. Die Mutter reichte den BuT-Antrag rechtzeitig beim Jobcenter ein und erhielt hierüber eine Bestätigung. Als die Zahlung ausblieb, fragten wir bei der Mutter nach und erhielten eine Kopie des Eingangsstempels. Um der Familie die unverschuldete Last abzunehmen, riefen wir beim Jobcenter an, jedoch wurden wir nicht zu einem Sachbearbeiter durchgestellt. Auf Nachfrage der Familie bei der Sachbearbeiterin wurde erklärt, dass er Antrag in der Hauspost verloren gegangen sei und neu gestellt werden müsse. Der Antrag wurde zeitnah neu eingereicht. Nach nunmehr vier Monaten warten wir noch immer auf die Bezahlung. In diesem Fall bleibt uns auch nur die Einleitung des Mahnverfahrens, da uns die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Remscheid nicht möglich ist und wir nur Handhabe gegen die Familie selber haben – ob diese den Aufwand und die Mehrkosten ersetzt bekommt, ist fraglich.

Jessica, ebenfalls 13 Jahre, nahm ebenfalls im Sommer 2015 an den FrogLabs teil. Der Fall verlief zunächst genau so wie bei Janina, doch seit Januar 2016 hat das Jobcenter die Zahlung aufgenommen. Allerdings scheint das Jobcenter über üblichen kaufmännischen Grundsätzen zu stehen und hat sich selber eine Ratenzahlung gewährt, ohne dies je mit uns zu vereinbaren. Die Raten werden vom neuen Etat 2016 bezahlt, auch hier wird das Kind also dadurch, dass der Etat 2015 verfiel, um mindestens 50 € betrogen. (sb, pm)

 

 

Quelle: Jobcenter verhindert Förderung von Kindern

Category Hartz IV: Hartz IV




FDP will nur noch Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern nach Deutschland lassen | #Pressemitteilung 

FDP will nur noch Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern nach Deutschland lassen

Düsseldorf (ots) – Die FDP will Bundeskanzlerin Angela Merkel auffordern, nach dem EU-Gipfel „eine Wende in der Flüchtlingspolitik“ zu vollziehen. „Die Bundeskanzlerin muss jetzt ihre Politik der faktisch grenzenlosen Aufnahme beenden und gemeinsam mit den europäischen Partnern einen Kompromiss finden“, heißt es in einem neuen Flüchtlingspapier des FDP-Präsidiums, aus dem die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) vorab zitiert. Danach setzen die Liberalen in ihrem Fünf-Punkte-Papier nun ebenfalls auf Grenzschließungen. „Sollte die Bundeskanzlerin mit den anderen EU-Staaten keinen fairen Kompromiss bei der Lastenverteilung erreichen, muss Deutschland künftig bereits an der Grenze wieder von der derzeitigen Dublin-III-Regelung Gebrauch machen und mit Ausnahme von Familien mit kleinen Kindern sämtliche Bewerber in die europäischen Nachbarländer zurückweisen“, lautet eine Forderung der FDP.

 

Quelle: Rheinische Post: FDP will nur noch Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern nach Deutschland lassen | Pressemitteilung Rheinische Post




Kurzsichtige Stubenhocker / Kinder, die viel draußen spielen, werden seltener kurzsichtig 

Kurzsichtige Stubenhocker – Kinder, die viel draußen spielen, werden seltener kurzsichtig

Kurzsichtige Stubenhocker

Kinder, die viel draußen spielen, werden seltener kurzsichtig

 

Kinderaugen brauchen Tageslicht für ein gesundes Wachstum. Kinder sollten deshalb möglichst viel Zeit draußen verbringen. „Je mehr desto besser“, sagt Prof. Dr. med. Wolf Lagrèze von der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“ und erklärt: „Studien haben gezeigt, dass bei Kindern, die weniger als eine Stunde täglich draußen spielten, das Risiko für Kurzsichtigkeit um 33 Prozent höher war als bei Kindern, die pro Tag mehr als zwei Stunden draußen verbrachten.“ Spezielle Zellen im Auge benötigen Lichtsignale, um das Augenwachstum zu steuern. Bekommen sie zu wenig davon, wächst der Augapfel in die Länge – das Kind wird kursichtig.

Quelle: Kurzsichtige Stubenhocker / Kinder, die viel draußen spielen, werden seltener kurzsichtig | Pressemitteilung Wort & Bild Verlag – Baby und Familie




Dürrekatastrophe in Äthiopien: Die Situation spitzt sich dramatisch zu | Pressemitteilung

Dürrekatastrophe in Äthiopien: Die Situation spitzt sich dramatisch zu

18.02.2016 – 08:25

Dürrekatastrophe in Äthiopien: Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Die Stiftung Menschen für Menschen Schweiz führt im äthiopischen Afar-Gebiet ein Nothilfe-Projekt für unternährte Kinder durch.

Quellenangabe: „obs/Stiftung Menschen für Menschen Schweiz/Rainer Kwiotek“

Zürich (ots) – Die Vereinten Nationen schlagen Alarm. In Äthiopien droht eine Hungerkatastrophe. Über 10 Millionen Menschen sind jetzt schon auf Nahrungsmittel-Lieferungen angewiesen. Diese Zahl könnte sich laut UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in wenigen Monaten verdoppeln. Über 400’000 Kinder sind bereits schwer unterernährt. Insgesamt sind 1,7 Millionen Kinder, schwangere und stillende Frauen dringend auf Zusatznahrung angewiesen. Ohne Hilfe tragen gerade die Kinder Entwicklungsschäden davon – oder verhungern.

„Wir müssen jetzt handeln!“, sagt Martin Grunder, Projektleiter der Stiftung Menschen für Menschen Schweiz (www.menschenfuermenschen.ch) in Äthiopien. „Ich bin seit rund drei Jahrzehnten in Äthiopien tätig. Doch so dramatisch waren die Folgen von El-Niño noch nie.“ Das globale Wetterphänomen ist für die schlimmste Dürre seit 30 Jahren verantwortlich. Vielerorts sind die Ernten verdorrt und das Vieh verendet. Im Landkreis Mille im besonders betroffenen Afar-Gebiet im Nordosten des Landes weist nach Behördenangaben jedes vierte Kind unter fünf Jahren Anzeichen von Unterernährung auf. Rund 1000 Kinder sind schwer unterernährt.

Um Gesundheit und Leben der Kinder zu retten, versorgt Menschen für Menschen Schweiz die Familien mit Famix, einer nährhaften Zusatznahrung aus Soja und Getreide, und mit Speiseöl. „Es ist entscheidend, in den kommenden Wochen und Monaten zu helfen, bis die Krise überstanden ist“, erklärt Grunder. „Bis dahin entscheidet unsere Unterstützung über Leben und Tod.“

Laut dem Welternährungsprogramm (WEP) der Vereinten Nationen sind insgesamt 1,4 Milliarden Franken notwendig. Anfang Februar hatte das WEP erst ein Viertel der Finanzierung für seine Arbeit erreicht. Äthiopien, trotz Wirtschaftswachstum immer noch eines der ärmsten Länder der Welt, könne maximal die Hälfte der Kosten schultern, betont die Regierung in Addis Abeba und bittet deshalb die internationale Gemeinschaft um Hilfe.

„Die Kinder können aber nicht warten. Es ist wichtig, dass wir jetzt schnell und unbürokratisch Lebensmittel zu den Menschen bringen“, betont Josefine Kamm, Geschäftsführerin von Menschen für Menschen Schweiz. „Unsere Mitarbeiter vor Ort haben bereits frühzeitig vor den Folgen der Dürre im letzten Sommer gewarnt. Deshalb haben wir rechtzeitig reagiert und unser Nothilfe-Programm im besonders betroffenen Afar-Gebiet gestartet. So konnten wir das Allerschlimmste verhindern. In den nächsten Monaten wird sich die Situation weiter zuspitzen. Wir sind deshalb dringend auf die Hilfe der Schweizer Bevölkerung angewiesen, um die Menschen in Äthiopien in dieser Krise weiter zu unterstützen.“

Zusätzliche Informationen zum Nothilfe-Projekt von Menschen für Menschen Schweiz finden Sie in unserem Video:

Hinweis an Redaktionen: Der Programmbeauftragte der Stiftung Menschen für Menschen Schweiz, Dr. Martin Grunder, begleitet die Nothilfe-Massnahmen vor Ort in Äthiopien und steht für Telefoninterviews zur Verfügung.

Spendenkonto:

Postkonto 90-700 000-4 IBAN: CH97 0900 0000 9070 0000 4 BIC: POFICHBEXXX Online spenden: www.menschenfuermenschen.ch

Pressekontakt:

Michael Kesselring
m.kesselring@mfm-schweiz.ch
Tel.: +41 43 499 10 60

Quelle: Dürrekatastrophe in Äthiopien: Die Situation spitzt sich dramatisch zu | Pressemitteilung Stiftung Menschen für Menschen Schweiz




Gute Luftfeuchtigkeit und trockene Füße – Wie Eltern Erkältungen bei ihren Kindern vorbeugen können

Gute Luftfeuchtigkeit und trockene Füße – Wie Eltern Erkältungen bei ihren Kindern vorbeugen können

18.02.2016

Gute Luftfeuchtigkeit und trockene Füße

Erkältungen bei ihren Kindern

Baierbrunn (ots)) – Sicher verhindern können Eltern eine Erkältung ihrer Kinder nicht – vorbeugen können sie aber durchaus. „Gerade in der Erkältungszeit ist es wichtig, für eine gute Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent zu sorgen“, betont Sophie Kelm, Apothekerin aus Ellerau bei Hamburg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Dadurch trockneten die Schleimhäute der Kleinen nicht so schnell aus und seien besser geschützt vor Viren. Die Apothekerin empfiehlt, feuchte Handtücher über die Heizung zu hängen. Eltern sollten zudem auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und geeignete Kleidung achten. „Wichtig sind vor allem warme, trockene Füße“, sagt Kelm. Und: häufig und gründlich die Hände waschen.

 

Quelle: Gute Luftfeuchtigkeit und trockene Füße – Wie Eltern Erkältungen bei ihren Kindern vorbeugen können | Pressemitteilung Wort & Bild Verlag – Baby und Familie




Zu viel Werbung für Süßes! – Umfrage: Die meisten Eltern beklagen ein Übermaß an Reklame 

Zu viel Werbung für Süßes! – Umfrage: Die meisten Eltern beklagen ein Übermaß an Reklame für Naschwerk, ganz besonders diejenigen von 7- bis 12-jährigen Kindern

17.02.2016

Baierbrunn (ots)  – Was gibt es Nervtötenderes? Man steht mit vollen Einkaufswagen an der Supermarkt-Kasse und der Nachwuchs fängt lautstark an zu quengeln, weil er unbedingt die dort verlockend drapierte Süßigkeit haben will, die er aus dem Fernsehen kennt und von der alle Freunde schwärmen. Alle Leidgeprüften, die eine solche Situation durchlebt haben, wird das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ wenig verwundern. Demnach sind die meisten (83,8 Prozent) bundesdeutschen Eltern der Meinung, es gebe viel zu viel Werbung, die Kinder zum Naschen von Süßigkeiten animiert. Besonders hart an der „Süßigkeitenfront“ zu kämpfen haben anscheinend Mütter und Väter von 7- bis 12-Jährigen. Hier klagen sogar 91,6 Prozent über zu viel Reklame für Gummibärchen, Kekse und ähnliches. Diese Elterngruppe berichtet auch auffällig häufig über Auseinandersetzungen mit dem Nachwuchs wegen Süßigkeiten: Bei drei von Zehn (30,1 Prozent) gebe es deshalb „immer mal wieder“ Streit, was in der Gesamtheit aller befragten Eltern nur bei einem Fünftel (20,4 Prozent) der Fall ist.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.111 Bundesbürgern ab 14 Jahre, darunter 464 Frauen und Männer, die zumindest ein minderjähriges Kind haben.

 

Quelle: Zu viel Werbung für Süßes! – Umfrage: Die meisten Eltern beklagen ein Übermaß an Reklame für Naschwerk, ganz besonders diejenigen von 7- bis 12-jährigen Kindern | Pressemitteilung Wort & Bild Verlag – Baby und Familie




NOZ: Kinderkrebsstiftung beklagt „strukturelle Unterfinanzierung“ der Kinderonkologien 

NOZ: Kinderkrebsstiftung beklagt „strukturelle Unterfinanzierung“ der Kinderonkologien

15.02.2016 – 05:30

Osnabrück (ots) – Vorsitzender Ropertz fordert einheitliche Vergütung für Behandlungszentren – Kritik an Reform der Pflegeausbildung

Osnabrück.- Die Deutsche Kinderkrebsstiftung fordert eine bundesweit einheitliche, kostendeckende Vergütung für die Behandlungszentren der Kinderonkologie. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte der Vorsitzende Ulrich Ropertz: „Die Finanzierung der vollstationären Behandlung ist unzureichend.“ Zum Beispiel würden die hohen Personalkosten bei der Behandlung von Kindern nicht berücksichtigt. Ropertz äußerte sich anlässlich des Internationalen Tages des krebskranken Kindes, der an diesem Montag begangen wird.

Der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung beklagte eine „strukturelle Unterfinanzierung“ der Kinderonkologien. Dies werde durch Spendengelder von Eltern- und Fördervereinen in einer Größenordnung von rund 16 Millionen Euro pro Jahr ausgeglichen. Auf Betreiben der Deutschen Kinderkrebsstiftung könnten die Kliniken mit den regionalen Kostenträgern so genannte Zentrumszuschläge vereinbaren. „Aber die meisten Kostenträger weigern sich, Zusatzkosten zu erstatten“, kritisierte Ropertz. „Dies führt zu unannehmbaren regionalen Unterschieden in der Patientenversorgung.“

Die Reform der Pflegeausbildung, die eine einheitliche Ausbildung von Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflegern vorsieht, lehnt der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung ab. „Gerade Kinder brauchen eine spezielle Pflege“, sagte Ropertz. „Die klassische Kinderkrankenpflege muss als Ausbildungsbereich und als Berufsziel erhalten bleiben.“ Kinderstationen, wie zum Beispiel eine Kinderonkologie, aber auch Intensivabteilungen oder Frühgeborenen-Stationen stellten hohe Anforderungen an die Kinderkrankenpflege und an deren Ausbildung und Spezialisierung. Eine General-Pflegeausbildung würde den Belangen der schwerstkranken Kinder nicht gerecht. „Sie würden zu den Verlierern der Reform der Pflegeberufe werden.“

Krebs ist nach Angaben von Ropertz die häufigste tödliche Krankheit bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland seien jedes Jahr etwa 2000 Patienten neu davon betroffen. Die häufigsten Erkrankungen seien Leukämien (34 Prozent), gefolgt von Hirntumoren (23 Prozent) und Neuroblastomen (acht Prozent). Heute würden rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen mit Krebserkrankungen überleben. „Damit ist der Kampf gegen Krebs bei Kindern eine der großen Erfolgsgeschichten der Medizin“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

Quelle: NOZ: NOZ: Kinderkrebsstiftung beklagt „strukturelle Unterfinanzierung“ der Kinderonkologien | Pressemitteilung Neue Osnabrücker Zeitung




Belagerung von Hartz IV Familien geplant

Belagerung von Hartz IV Familien geplant

Neues BA-Vorstandsmitglied will regelrechte Belagerung von Hartz IV Familien

01.02.2016

Neues BA-Vorstandsmitglied will regelrechte Belagerung von Hartz IV Familien

Belagerung von Hartz IV Familien

Eine regelrechte „Belagerung“ von Eltern, die Hartz IV beziehen müssen, will das neue Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, durchsetzen. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit stellt Scheele damit alle Mütter und Väter unter Generalverdacht, nicht arbeiten gehen zu wollen.

Den höchsten Anteil der Eltern, die Hartz IV beziehen müssen, stellen Alleinerziehende Mütter. Die Betroffenen befinden sich meist in äußerst prekären Situationen, weil sie die Aufgaben einer Familie mit oft mehreren jungen Kindern allein bewerkstelligen müssen. Das neue Vorstandsmitglied der BA Scheele, will nun diese Menschen mit „Belagerungen“ zusätzlich drangsalieren. So will Scheele sogenannte „beschäftigungsfördernde Maßnahmen“ und ständige Hausbesuche installieren. „Kinder müssen erleben, dass ihre Eltern mit oder vor ihnen aufstehen, dass es normal ist, aus dem Haus und zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Notfalls sind dafür Hausbesuche nötig“, sagte Scheele der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Ferner formulierte Scheel, dass er so eine „Vererbung von Langzeitarbeitslosigkeit“ verhindern wolle.

Unterdessen stellte ein alleinerziehender Vater und Mitglied der Erwerbsloseninitiative Leipzig einen Strafantrag wegen Beleidigung und Volksverhetzung, da der Eindruck vermittelt würde, die betroffenen Menschen würden freiwillig in den teilweise ärmlichen Verhältnissen leben wollen. Zudem werde unterstellt, dass alle Betroffenen pauschal keine Lust hätten, arbeiten zu gehen. (sb)

Quelle: Belagerung von Hartz IV Familien geplant




Diabeteshilfe alarmiert: Zahl der Diabetes-Erkrankungen bei Kindern steigt jährlich um vier Prozent 

Diabeteshilfe alarmiert: Zahl der Diabetes-Erkrankungen bei Kindern steigt jährlich um vier Prozent

 

Osnabrück (ots) – Zahl der Diabetes-Erkrankungen bei Kindern steigt jährlich um vier Prozent

Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabeteshilfe: „Das ist für uns ein Puzzlespiel“

Diabetes i und II

Kinder – Diabetes

Osnabrück. Etwa 30.000 Kinder in Deutschland leiden an der Autoimmunkrankheit Typ-1-Diabetes. „Uns erschreckt dabei besonders, dass die Zahl jedes Jahr etwa um vier Prozent zunimmt“, sagt Professor Thomas Danne, Chefarzt des Kinderkrankenhauses auf der Bult in Hannover und zugleich Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabeteshilfe, im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Woran das liegt, können sich Mediziner und Wissenschaftler weltweit bisher nicht erklären: „Damit kann man noch einen Nobelpreis gewinnen. Im Moment ist es für uns ein Puzzlespiel.“

Um Strategien zu entwickeln, wie das Fortschreiten der Krankheit und damit die völlige Zerstörung der Insulinproduktion im Körper aufgehalten werden kann, sollen Kinder im Rahmen einer Studie schon möglichst früh auf Diabetes-Antikörper getestet werden. „Den Eltern wird während der U-Untersuchung im Alter zwischen zwei und fünf Jahren eine Blutentnahme angeboten, mit der die Kinder auf die Antikörper getestet werden. Wir sind froh, dass es die Untersuchungen bald in Niedersachsen geben wird“, sagt Prof. Danne. Starten soll die sogenannte „Fr1dolin“-Studie noch in diesem Jahr. „Die Studie wurde von der Ethik-Kommission in Hannover Ende Januar genehmigt. Insofern steht dem Start nur noch Organisatorisches im Wege.“ Weil es sich um eine Studie handle, sei die zusätzliche Untersuchung kostenlos. Neben dem Diabetes-Test werden die Kinder auch auf Fettstoffwechselstörungen untersucht.

Im Bezug auf die baldige Heilbarkeit von Diabetes ist der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Diabeteshilfe eher skeptisch. „Es gibt noch keine gute Lösung, wie das Immunsystem so abgelenkt werden kann, dass verpflanzte insulinproduzierende Zellen vom Immunsystem nicht wieder kaputt gemacht werden. Wenn wir umgekehrt das Immunsystem komplett unterdrücken, gibt es so viele Nebenwirkungen, dass es einfacher ist, Insulin zu spritzen. Ich glaube deshalb eher an eine technische Lösung wie die künstliche Bauchspeicheldrüse.“

 

Quelle: NOZ: Diabeteshilfe alarmiert: Zahl der Diabetes-Erkrankungen bei Kindern steigt jährlich um vier Prozent | Pressemitteilung Neue Osnabrücker Zeitung